Therapeutic Frontiers in Medicine 2026: Impulse für die translationale Medizin
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Die Zukunftscluster PROXIDRUGS, curATime und CNATM haben gemeinsam zur Konferenz „Therapeutic Frontiers in Medicine: Mechanisms and Modalities 2026“ Anwendung nach Bad Homburg eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich an Forschende, Klinikerinnen und Kliniker sowie Fachleute aus der Industrie und stellte aktuelle Entwicklungen der translationalen Medizin in den Mittelpunkt.
Über einen Zeitraum von vier Tagen kamen mehr als 200 Teilnehmende zu einem intensiven Austausch zusammen, darunter rund 40 Sprecherinnen und Sprecher. Diskutiert wurden neue therapeutische Ansätze, technologische Entwicklungen und deren Überführung in die medizinische Anwendung. Das wissenschaftliche Programm umfasste zwei Keynote Lectures und acht Vortragsessions, in denen neueste Forschungsergebnisse diskutiert wurden. Die thematische Bandbreite umfasste neue Modalitäten und Technologien wie Proximitäts-induzierende Wirkstoffe zur gezielten Beeinflussung krankheitsrelevanter Proteine, mRNA-Technologien und Künstliche Intelligenz in der Medizin sowie deren Einsatz bei Therapieresistenzen, entzündlichen und kardiovaskulären Erkrankungen und neue Strategien in der Krebsbehandlung. Darüber hinaus wurden zukünftige Herausforderungen der translationalen Medizin adressiert.
Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch eine Posterausstellung mit rund 70 wissenschaftlichen Beiträgen. Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nutzten die Gelegenheit, eigene Forschungsarbeiten vorzustellen und fachliche Kontakte zu knüpfen.
Die Konferenz verdeutlichte die Bedeutung des Cross-Clusterings der drei Zukunftscluster PROXIDRUGS, curATime und CNATM für den Innovationsstandort Deutschland. Austauschformate dieser Art tragen dazu bei, Forschung, Wirtschaft und Anwendung enger zu vernetzen, Innovationsnetzwerke zu bilden und neue medizinische Lösungen schneller in die Versorgung zu bringen.
Mit ihrem breit gefächerten Programm bot die TFmed 2026 Einblicke in aktuelle Projekte und Entwicklungen und zeigte auf, welchen Beitrag interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung translationaler Forschung leisten kann. Eine Fortsetzung der TFmed ist für das Jahr 2028 geplant.















